Dienstag, 12. Dezember 2017

Dieser Stoff...

...hatte mich mal wieder so richtig gepackt.







Natürlich war der in dem Moment, als ich aus ihn stiess schon längst ausverkauft und ich recherchierte ihm nach. Es gibt ihn nur in einer Facebookgruppe (leider) aber ich verrate auf Wunsch gern, wo.





Dort habe ich dann ein Jahr lang mit so einigen anderen gewartet (hihi, wie das klingt) und endlich hiess es: "Into the wild" kommt in zwei Wochen.






Es war genug Meterware für alle da und ich hab noch nie so viele Meter von ein und demselben Design gekauft. Man wird schon echt komisch bei unserem Hobby.





Zumindest probierte ich gleich mal, ob der Schnitt von letzten Mal auch in Jersey funktioniert und das tut er.




Sonntag, 10. Dezember 2017

Ein Weihnachtsgeschenk von Kibadoo

...ist das neue Daxi Sweater Schnittmuster!





Bis Weihnachten bekommt Ihr das kostenlos in der Ki-ba-doo Facebookgruppe (und danach ganz normal im Shop von Claudi)








Ich hab im gleich mit Probenähen müssen und zwar aus zwei Gründen:

Mir ist in Hoodies (so toll ich sie finde) schnell zu warm...und wenn ich mir das Bündchen an den Armen zu eng mach kann ich engen Ärmel nicht mehr bequem hoch schieben. 







Hier habe ich einen Kurzpulli mit halben Arm sogar in recht stabilem Sweat genäht, verziert mit zwei süssen Wendeapplikationen aus dem Nähpaket Adventskalender des 4. Türchens und einem schönen nicht zu breiten Satinband von Mut-mit-Stil.










Mittwoch, 6. Dezember 2017

Tierische Kombi

So, Ihr Lieben,
 
 
 
 

dann belebe ich meine Seite mal wieder ein wenig. Natürlich ist auch bei uns einiges schon vor der Adventszeit los. Mittlerweile ist es ruhiger und ich zeig Euch gleich was Tierisches.
 
 
 
 
 
 

Genäht habe ich diese lässige Kombi aus Mütze und engem Loop aus einem ganz tollen French Terry, welcher im heutigen 6. Türchen des Nähpaket & Nähkalender ist.

Dort durfte ich, wie auch letztes Jahr, ein paar Sachen im voraus bestaunen und verzaubern.
 
 
 
 
 

Diesen Loop hatte ich schon länger vor. Er ist oben nur aus zweilagigem French Terry und im unteren Teil mit einem kuscheligen Teddystoff gefüttert. Das Highlight ist natürlich die Stoffmalerei, die wirklich aufwendiger aussieht, als sie ist. 
 
 
 
 
 

Stoffmalfarbe verzeiht soviel mehr als man denkt. Als Alternative oder falls ihr Lust habt das nachzumachen: sucht euch eine Zeichenvorlage im Netz und bastelt eine Plotterdatei daraus. 
 
 
 
 

Das Kind findet alles natürlich super!

Euch allen einen tierischen Samichlausabend!!
 
 
 
 

Montag, 20. November 2017

Selfmade Jeans ...und dass man beim Bleichen echt zittert.





Also heute kommt meine zweite (im Grunde aber erste) selbstgenähte Jeans:





Ich habe zweifarbige Kontrastnähte gemacht und mit Soluvlies nach meiner Anleitung auch die Po-Taschen cool verzieren können.





Da ich hier sehr schönen bauen Jeans verwendet habe, war ich nach der Fertigstellung irgendwie im Zwiespalt.





Eigentlich gefiel mir dieser klassische Blue Jeans Ton sehr, aber irgendwie war das alles sehr "glatt"

Auf den Fotos finde ich das Blau auch wieder gut, aber so vor dem Spiegel dauerte es nicht lange und ich dachte: "Nee, das musst Du bleichen"






Ganz vorsichtig habe ich die feuchte Hose etwas mit Javelwasser bearbeitet und im Anschluss die komplette Hose in einem Wasser-Javel-Gemisch eingelegt.





Das komplette Einlegen ging wunderbar...einzig ob ich mit der Vorarbeit hundertprozentig zufrieden bin, weiss ich nicht wirklich.





Ich sehe an manchen Stellen Flecken, objektive Betrachte nicht *lach





Ich denk, man ist dann zu selbstkritisch, aber das braucht es gar nicht.
Ich weiss, dass ich immer wieder zurück färben kann und nun bleibt sie erst mal hell.


Schnitt: My Denim Jeans 




Donnerstag, 16. November 2017

My Denim Jeans

Jeans sind für mich ,wie Lingerie, ein Thema in der Nähwelt, was sich nicht ohne ein gewisses Mass Aufwand angehen lässt.





Sonst sieht es nämlich sehr schnell zu sehr selbstgenäht aus. Versteht mich nicht falsch...selbstgemachter Look ist super und man darf das erkennen, aber bisher fand ich kein optisch überzeugendes Jeansschnittmuster.







Für mich war dann schnell klar: ok, dass überlässt du der Industrie..das sieht sonst einfach nicht aus.






Ja und dann kam Susanne mit einem Probenähen an den Start und dazu präsentierte sie eben ihre selbstgenähte und selbstgebleichte Boyfriend Jeans.





Das sah so "echt" aus, dass ich das wirklich testen musste.

Heute zeige ich euch meine zweite Jeans, weil ich sie einfach oberaffengeil finde und diese gerade nur noch im Wechsel mit der ersten trage. Diese hier hat einfach was ganz Besonderes:






Ich habe mir zu der zusätzlichen Arbeit (ja so eine Jeans ist kein 10 Minuten Shirt und auch kein Hoodie) die Vorderbeinteile noch in ein paar mehr Schnittteile zerpflückt und viele Kappnähte gemacht. Kappnähte sind diese leicht auftragenden und trotzdem flachen Jeansnähte, welche eine Denim einfach zu einer Denim machen. 





Wichtig ist bei einer Jeans wirklich eine Probehosen zu nähen . 
Susanne beschreibt toll, wie man diese angeht und an die eigenen Formen anpassen kann. Sitzt die Probehose, steht der richtigen My Denim Jeans nichts mehr im Weg.





Darum auch meine Muse ein wenig mehr Zeit zu investieren...es macht einfach Spass!

Nachdem man soviel Zeit in ein Kleidungsstück investiert hat steht man echt stolz vor dem Spiegel und denkt sich: "Cool...ich kann sogar Jeans!" :D 






Eine bemaltes Stück Snappap ist bei mir im Moment irgendwie Pflicht und ersetzt mir hier den oft breiten Lederpatch am Bund.
Ein kleiner Hingucker am Rande...buchstäblich.


Das My Denim Jeans Ebook gibts HIER im Moment noch zum extra Startpreis.


Dienstag, 10. Oktober 2017

Wichtelhäuschen

Dröm wohnt nun schon gut ein Jahr bei uns und ist gerade im Winter sehr aktiv. Im Sommer hat er lange Ferien in Finnland gemacht und eine kleine Wichtelfrau mitgebracht. Ava und Dröm mögen sich sehr und meine Kinder lieben unsere Wichtel immer noch sehr, obwohl sie sie selbstverständlich noch nie gesehen haben.






Schon seit einiger Zeit sauge ich jedes neue Video einer Youtuberin auf, welche für mich eine der kreativsten Bastlerinnen mit Modelliermasse ist. Ihr findet Dianas Kanal unter Creative mom.








Eigentlich muss ich gar nicht viel dazu sagen, denn ein Video reicht und es kribbelt in den Fingern, diese wunderbaren Häuschen selbst nachzubauen.








Es ist tatsächlich nicht schwer...und man hat viele Möglichkeiten, Anfangsfehler wieder zu korrigieren.





Zuerst werden Plastikflaschen mit Heisskleber aneinander geklebt. Es ist gut, wenn das ein bisschen krumm und schief ist, denn das macht erst den Charme der Wichtelhäuschen aus.





Mit Alufolie-Rahmen wird eine Grundform geschaffen. Das lohnt sich wirklich, denn man kann ein wenig rumspielen, wie das Endergebnis werden soll. Dazu braucht man nachher auch viel weniger Modelliermasse. 
Draht bildet kleine Turmenden oder Wurzelgeflechte...ganz nach Belieben.







Bei der Modelliermasse lohnt sich wirklich Dianas Video zur Vorbereitung anzusehen. 
Es erleichtert ungemein die Verarbeitung, denn so reisst die Masse nicht und wird schön streichfähig.















Man kann auch zwischendurch Pause machen und am nächsten Tag weiter arbeiten, da sich die Masse wieder gut verbindet. Ich habe übrigens wie Diana die DAS Modelliermasse verwendet und genau 2 Pack verbraucht.









Später wird das fertige getrocknete Werk am schönsten, wenn man es mit Wasserfarben bemalt, da diese die helle Grundfarbe schön durchschimmern lässt, was das Ganze sehr natürlich wirken lässt.

Ich habe nur ganz am Ende ein paar Highlights mit weisser Acrylfarbe gesetzt.








Ich habe ganz am Ende noch eine feine Schicht matten Lack drauf gesprüht, aber ich denk, das ist gar nicht zwingend notwendig.





Innen wird noch eine LED Lichterkette angeklebt und fertig ist unsere Herbstdeko, die jedem Besucher ein liebenswertes Seufzen entlockt.





Meine Grosse meinte, dass Dröm und Ava nun vielleicht umziehen wollen, aber ich sagte, dass die in unserer Wand sicher lieber wohnen.



Verlinkt beim Creadienstag




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